Barocke Planstadt: Raster, Höfe, wenig Halteplätze
Ludwigsburg wurde ab 1709 am Reißbrett geplant und erhielt 1718 Stadtrecht. Die Innenstadt um den Marktplatz folgt einem rechtwinkligen Straßenraster; viele Häuser sind zweigeschossige Barockbauten oder spätere Aufstockungen mit Hinterhöfen. Für eine Räumung bedeutet das: Die Wege sind gut planbar, aber Halteplätze direkt vor der Haustür sind knapp.
In der Innenstadt rund um Residenzschloss und Marktplatz klären wir deshalb vorab, ob eine Halteverbotszone für den Räumtag sinnvoll ist und ob über den Hof oder die Straße geladen wird.
Ehemalige Dörfer mit eigenem Charakter
Viele Ludwigsburger Stadtteile waren früher eigenständige Orte: Eglosheim wurde 1901 eingemeindet, Oßweil 1922, Grünbühl 1956; Hoheneck, Neckarweihingen und Poppenweiler liegen am oder nahe dem Neckar. In den alten Ortskernen stehen ehemalige Bauernhäuser mit Scheunen, Gewölbekellern und großen Dachböden — dort fällt bei einer Haushaltsauflösung oft deutlich mehr Menge an, als die Wohnfläche vermuten lässt.
Wer ein solches Haus nach Jahrzehnten auflöst, sollte Nebengebäude bei der Anfrage mit erwähnen. Scheune, Werkstatt und Gartenhütte machen nicht selten die Hälfte des Räumguts aus.
Große Wohnanlagen und Hausverwaltungen
Außerhalb der barocken Innenstadt gibt es in mehreren Stadtteilen größere Wohnanlagen mit Gemeinschaftskellern, Aufzügen und Tiefgaragen. Dort laufen Wohnungsauflösungen häufig über eine Hausverwaltung, die einen festen Übergabetermin vorgibt.
Wir stimmen uns auf Wunsch direkt mit der Verwaltung ab: Nutzung des Aufzugs, Schutz von Treppenhaus und Türen, Stellplatz für den Transporter und Rückgabe der Kellerschlüssel. Das erspart Ihnen Telefonate, wenn Sie selbst nicht in Ludwigsburg wohnen.
Wertstoffhof Neckartal in Neckarweihingen
Innerhalb Ludwigsburgs liegt der Wertstoffhof Neckartal, Neckartalstraße 10, 71642 Ludwigsburg-Neckarweihingen (Gewerbegebiet Anlände). Für die Stadtteile im Süden und Westen ist auch der Wertstoffhof Lehenfeld Plus in Asperg (Lehenfeld 20) gut erreichbar. Beide betreibt die AVL.
Die kostenlose Sperrmüllabholung der AVL gilt auch in Ludwigsburg: einmal pro Kalenderjahr für Restsperrmüll und Möbelholz, nach Anmeldung. Die AVL nimmt dabei keine Einzelstücke über 50 kg oder größer als 1,50 × 2 m und keine Mengen über 5 m³ mit.
Fragen aus Ludwigsburg
Brauche ich in der Ludwigsburger Innenstadt eine Halteverbotszone?
Nicht immer, aber oft hilft sie. Ob sie nötig ist, sehen wir bei der Besichtigung. Eine temporäre Halteverbotszone muss rechtzeitig bei der Stadt Ludwigsburg beantragt werden — planen Sie dafür einige Tage Vorlauf ein.
Räumen Sie auch in Neckarweihingen und Poppenweiler?
Ja, alle Ludwigsburger Stadtteile gehören zu unserem Einsatzgebiet, ebenso die Nachbarorte wie Asperg, Kornwestheim, Freiberg am Neckar und Tamm.
Ich wohne nicht in Ludwigsburg — kann ich die Wohnungsauflösung trotzdem beauftragen?
Ja. Für die Besichtigung sollte jemand vor Ort sein, der Zugang hat — das kann auch eine Vertrauensperson oder die Hausverwaltung sein. Den Räumtag erledigen wir dann ohne Sie, und Sie erhalten nach der Übergabe eine Rückmeldung.